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Alfred Hrdlicka
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Alfred Hrdlicka [] (* 27. Februar 1928 in Wien; â 5. Dezember 2009 ebenda) war ein Ăśsterreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler, Grafiker, Schachspieler und Schriftsteller.
Contents
⢠Leben
⢠Späte Jahre
⢠Werk
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kindheit und Jugend
Alfred Hrdlicka wuchs in der politisch unruhigen und von auch gewalttätigen Kämpfen zwischen sozialistischen und konservativen, zunehmend auch nationalsozialistischen Gruppierungen und Parteien geprägten Ersten Republik Ăsterreich auf. Schon frĂźh wurde er durch seinen Vater, einen Kommunisten und Gewerkschaftsfunktionär, fĂźr politische Fragen sensibilisiert. Bereits 1933, als FĂźnfjähriger, begleitete er ihn, der mehrmals verhaftet wurde, beim Verteilen von Flugblättern im Arbeiterbezirk Floridsdorf.cite-ref-ts2008-1-0[1] Mit sechs Jahren erlebte er eine erste Hausdurchsuchung, bei der er von der Polizei verprĂźgelt wurde. Als Zehnjähriger war er Zeuge des Anschlusses Ăsterreichs an das Deutsche Reich.
Die Jahre der NS-Herrschaft und den Zweiten Weltkrieg Ăźberlebten sein Vater, der zeitweilig Zwangsarbeit in einer Strafkompanie der Organisation Todt leisten musste, und er durch Abtauchen in die Illegalität. Alfred Hrdlicka entzog sich so 1944 dem Kriegsdienst. Bei einem befreundeten Zahntechniker, der ihn auch vorĂźbergehend versteckte, konnte er eine zweieinhalbjährige Lehre machen. Die dort erworbenen feinmotorischen Fähigkeiten waren ihm später bei der Schaffung seiner Kunstwerke sehr von Nutzen. Sein älterer Bruder war als Soldat der Wehrmacht vor Leningrad gefallen, ein weiterer Verwandter, Franz HrdliÄka â hochdekorierter und erfolgreicher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg â starb 1945 im Luftkampf. Aus dieser männlichen Linie stammt der, in MĂźnchen lebende, Jazzmusiker Franz âLitschieâ HrdliÄka.
Hrdlicka war ein talentierter Schachspieler. Das Spiel erlernte er während der illegalen ZusammenkĂźnfte seines Vaters mit seinen Mitkämpfern in Kaffeehäusern und Beisln, wo er als Alibi bei Kontrollen diente. Im Jahre 1953 wurde er fĂźr die zweite internationale Studentenmannschaftsmeisterschaft in BrĂźssel nominiert, an der acht europäische Mannschaften mit je vier Spielern teilnahmen. Die Ăśsterreichische Mannschaft, in der Hrdlicka (zwei Punkte aus sieben Partien) und ein weiterer Ăsterreicher abwechselnd jeweils am ersten und zweiten Brett spielten, wurde durch einen belgischen und einen franzĂśsischen Spieler ergänzt und erreichte Rang 7. Dem Team gelang ein Achtungserfolg mit einem 2 : 2 gegen die favorisierten Briten, wobei Hrdlicka gegen den englischen Meisterspieler Peter H. Clarke gewinnen konnte.cite-ref-2[2]
Studium und erste Erfolge
Von 1946 bis 1952 studierte Hrdlicka Malerei an der Akademie der Bildenden KĂźnste Wien bei Albert Paris GĂźtersloh und Josef Dobrowsky. Darauf folgte von 1953 bis 1957, ebenfalls an der Akademie, ein Studium der Bildhauerei bei Fritz Wotruba. Ab 1955 betrieb er gemeinsam mit Georg Eisler, Fritz Martinz und Rudolf SchĂśnwald eine Lithowerkstatt in Wien. 1960 hatte er zusammen mit Fritz Martinz seine erste Ausstellung Skulptur, Malerei und Grafik in der Wiener Zedlitzhalle.
International bekannt wurde er 1964, als er gemeinsam mit Herbert Boeckl Ăsterreich auf der 32. Biennale in Venedig vertrat. 1966 erlebte Hrdlicka erstmals die Welt psychisch kranker Menschen. Er wurde von diesen Begegnungen dermaĂen nachhaltig beeindruckt, dass er sich fortan immer wieder mit dem Leid dieser Menschen, später mit Leid, Angst, Schmerz und der Bedrohung des Menschen schlechthin, kĂźnstlerisch auseinandersetzte. Im Jahr darauf fertigte er fĂźr die Stadt Wien eine BĂźste des 1950 verstorbenen sozialdemokratischen Staatspräsidenten Karl Renner an. Begleitet wurde deren Aufstellung von wĂźtenden Protesten einer Gruppe, die sich als âLiga gegen entartete Kunstâ bezeichnete.cite-ref-standardnachruf-3-0[3]
Professuren in Deutschland und Ăsterreich
⢠1971â1973: Professor fĂźr âfiguratives Gestaltenâ, Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgartcite-ref-4[4]
⢠1973â1975: Professur, Hochschule fĂźr bildende KĂźnste Hamburg
⢠1975â1986: Professor fĂźr Bildhauerei, Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart
⢠1986â1989: Professor fĂźr Bildhauerei, Universität der KĂźnste Berlin
⢠1989: Berufung an die Universität fßr angewandte Kunst Wien
In den anderthalb Jahrzehnten seines Stuttgarter Lehramts â er war auch fĂźr die Dauer seiner Hamburger Lehrtätigkeit, an der Stuttgarter Akademie âbeurlaubtâ, Mitglied des dortigen LehrkĂśrpers â entwickelte er unter schwierigen räumlichen und ausstattungsmäĂigen Verhältnissen und gegen den Widerstand eifersĂźchtelnder Kollegen seine Klasse fĂźr Figuratives Gestalten zu einem Anziehungspunkt fĂźr zahlreiche Studierende. Seine pädagogische Maxime: âDiese Schule ist keine Schule des Händchenhaltens, sondern eine Schule des Herausforderns.âcite-ref-kermer-5-0[5] Keineswegs im akademischen âElfenbeinturmâ verharrend, partizipierte er und lieĂ seine Studierenden am Kunstleben des Landes teilnehmen, so dass die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas einen ganz eigenen Beitrag zur jĂźngeren Kunstgeschichte Baden-WĂźrttembergs darstellen.
Erstmals traten zwĂślf âStudierende Hrdlicka(s)â mit einer Ausstellung an der Stuttgarter Akademie vom 7. bis 31. Mai 1976 in Erscheinung.cite-ref-6[6] Die Teilnehmer â kĂźnftige Bildhauer, Maler, Grafiker, Kunsterzieher â waren Manfred Bercher, Herbert A. BĂśhm,cite-ref-7[7] Heinz Dress, Gabriele Gebele, Elisabeth Habenicht, Joachim von Heimburg, Fritz Gerd Hoffmann, Susanne Knorr, Bert Mahringer, Cornelia RĂźhlicke, Hans Daniel Sailer und Felix Sommer.cite-ref-8[8] Nach fĂźnf Jahren pädagogischen Wirkens war diese erste Bilanz fĂźr Alfred Hrdlicka ein voller Erfolg, hatte er doch die Klasse fĂźr Figuratives Gestalten, nunmehr â so Rektor Wolfgang Kermer in seiner ErĂśffnungsansprache â ein âKristallisationspunktâ an der Akademie, geradezu aus dem Nichts aufgebaut.
Seitens der Studierenden der von Alfred Hrdlicka geleiteten Akademieklasse beteiligten sich Manfred Bercher, Herbert A. BĂśhm, Susanne Knorr und Hans Daniel Sailer an dem von der Hochschule anlässlich der Bundesgartenschau 1977 in Stuttgart unter Mitwirkung von jeweils vier Studierenden der Klassen Herbert Baumann und Rudolf Hoflehner veranstalteten Bildhauersymposion im Rosensteinpark. Neben der âOffenen Werkstattâ mit der MĂśglichkeit, mit den dort arbeitenden KĂźnstlern ins Gespräch zu kommen, lief eine Ausstellung unter dem Titel âSkulpturen auf der Karlswieseâ mit fertigen Arbeitsproben.cite-ref-9[9]
Neolithikum hieĂ die von Alfred Hrdlicka als Beitrag zum IX. Kongress der IAA/AIAP (International Association of Art/Association Internationale des Arts Plastiques) Kunst und Ăffentlichkeit vom 28. September bis 28. Oktober 1979 in Stuttgart organisierte Ausstellung seiner Akademiestudenten: â,Neolithikumâ ist nicht die Neuinszenierung Ăźberholter Ismen, keine Kunstvereinsoperetteâ, lieĂ er damals verlauten. âĂhnlich dem Interessen- und Ideologiekonglomerat der âGrĂźnenâ in der Politlandschaft, sind die ganz und gar nicht auf Vordermann gebrachten âNeusteinzeitlerâ auf Neuorientierung aus, sie haben es satt, als Postavantgardestatisten schreibtischgestrickten Evolutionstheorien hinterherzulaufen. FĂźr die KĂźnstler von morgen ist die EntbĂźrokratisierung und Entmonopolisierung des Kunstbetriebs eine Existenzfrage.âcite-ref-kermer-5-1[5] An der Ausstellung, die auf dem Freigelände der Akademie am WeiĂenhof und in den Hrdlicka-Klassenräumen stattfand und zu der eine von Akademierektor Wolfgang Kermer herausgegebene und von Peter Steiner konzipierte, Neolithikum betitelte âZeitung der Bildhauerklasse Alfred Hrdlickaâ mit zwei kunstpolitischen Texten von Alfred Hrdlicka erschien, waren Reinhard Bombsch, Arno Hildebrandt, Dieter E. Klumpp, Susanne Knorr, Erhard Mika, Michael Plaetschke, Franz RaĂl, Diane Roemer, Hans Daniel Sailer, Wolfgang Scherible, Bernd StĂścker, Andreas Theurer, Charlotte Traum sowie Konrad Winzer beteiligt.cite-ref-10[10] Im Austausch mit Bildhauerstudenten aus dem Fachbereich 1 der HdK Berlin stellten aus Hrdlickas Klasse Reinhard Bombsch, Wolfgang Billep, Arno Hildebrandt, Peter Hornung, Dieter E. Klumpp, Michael Plaetschke, Gert Rappenecker, Franz RaĂl, Andreas Theurer, Charlotte Traum, Konrad Winzer 1981 zur gleichen Zeit in Berlin aus.cite-ref-11[11] Sowohl in Berlin als auch in Stuttgart sprach Robert Kudielka zur ErĂśffnung.
Die beiden letzten repräsentativen, von Alfred Hrdlicka vor seinem Weggang von Stuttgart 1986cite-ref-12[12] initiierten gemeinsamen Auftritte von âStudenten der Klasse Alfred Hrdlickaâ fanden vom 9. September bis 7. Oktober 1984 im Park der Villa Berg und im Funkstudio des SĂźddeutschen Rundfunks (SDR) in Stuttgartcite-ref-13[13] sowie vom 13. Oktober bis 18. November 1984 beim Mannheimer Kunstvereincite-ref-14[14] statt. Teilnehmer waren in beiden Fällen: Reinhard Bombsch, Herbert GĂśser, Ursula Kärcher, Alfons Koller, Angela Laich, Chu Hwan Lim, Birgit MĂźller, Markus Rapp, Joachim Sauter, Johann Schickinger, Michael SchĂźtzenberger, Eva-Maria Schwarz, Helmut Stowasser, Kurt Tassotti, Mehmet Yagur und Gerhard Zirkelbach.
Von den Studenten der Stuttgarter Jahre sind weiterhin zu nennen: Dietrich Klinge und Markus Matthias Rapp.
Bedeutende Arbeiten der 1960er bis 1980er Jahre
In den 1960er bis 1980er Jahren entstanden in der Bundesrepublik wie auch in Ăsterreich, hier meist in Wien, einige von Hrdlickas bedeutendsten Werken. Von 1965 bis 1967 fertigte Hrdlicka einen Radierzyklus an, den er Roll over Mondrian nannte. Er Ăźbernahm aus Piet Mondrians Kunst das durch Kästchenformen gebildete Ordnungsmuster und fĂźllte die Kästchen mit Zeichnungen, welche den Menschen in seiner ungeschminkten Realität darstellen. So sagte er auch 1974 âDie Felder die Sie hier sehen, habe ich [wie bei Mondrian] belassen und mit Wirklichkeit vollgezeichnet. In diesen Blättern kommt also vor, alles, was ich glaube was auf unsere heutige Zeit Bezug hat.âcite-ref-15[15] In diesem Zitat wird deutlich, wie sehr sich Hrdlicka von Mondrian abgrenzen mĂśchte, indem er dem Abstrakten zugunsten der Realität ausweicht.
Des Weiteren stellte er von 1968 bis 1972 den Bilderzyklus PlÜtzenseer Totentanz im evangelischen Gemeindezentrum nahe der Gedenkstätte PlÜtzensee fertig, wo der Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen Strafgefängnis in Berlin-PlÜtzensee gedacht wird.
In Wuppertal wurde 1981 eine Skulptur im Gedenken an Friedrich Engels aufgestellt. Hrdlicka selbst benannte sie Die starke Linke. Die politischen Kontroversen, die dieses Werk, wie viele Werke Hrdlickas, auslÜste, spiegeln sich in der offiziellen Namensgebung als Denkmal im Engelsgarten wider.cite-ref-16[16] Von 1983 bis 1986 schuf er am Hamburger Dammtor das Gegendenkmal, dessen zwei Teile Hamburger Feuersturm und Untergang der KZ-Häftlinge im Kontrast zu dem in den 1930er-Jahren errichteten Kriegerdenkmal stehen.
Neben seiner Arbeit an Skulpturen fertigte Hrdlicka weiterhin vielbeachtete Zyklen von Zeichnungen und Radierungen an, unter anderem zu den politischen Ereignissen der FranzĂśsischen Revolution, zum Deutschen Bauernkrieg oder zur Revolution 1848. 1973 legte die Edition Galerie Valentien in Stuttgart die Mappe mit acht Radierungen Hrdlickas zu Elias Canettis âMasse und Machtâ mit einem Essay von Canetti âDas Chaos des Fleischesâ vor.cite-ref-17[17] Hrdlicka setzte sich in seinen Zyklen aber auch intensiv mit persĂśnlichen Biographien auseinander, darunter mit der des SerienmĂśrders Fritz Haarmann (âVampir von Hannoverâ), mit der Johann Joachim Winckelmanns, Franz Schuberts, Richard Wagners, Adalbert Stifters, Rudolf Nurejews, Leo Tolstois, Auguste Rodins und Pier Paolo Pasolinis.
1988 wurde auf dem Albertinaplatz in Wien das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus errichtet. Hrdlicka selbst bezeichnete es als sein wichtigstes Werk.cite-ref-pressenachruf-18-0[18] Wie schon bei frĂźheren Arbeiten von ihm wurde auch die Aufstellung des Mahnmals von heftigen Anfeindungen begleitet. Kritisiert wurde es von verschiedenen Seiten. So stieĂen sich einige an der Positionierung eines Denkmals, das vor allem auch an die Zeit der Herrschaft des NS-Regimes in Ăsterreich erinnert, an einem so prominenten und zentralen Ort direkt neben der Wiener Staatsoper. Von anderen wurde die Widmung an âalle Opfer des Kriegesâ kritisiert, auch weil auf einer der Skulpturen ein gefallener Wehrmachtssoldat mit KĂźbelhelm auf dem Boden liegend dargestellt wird. Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, auch Simon Wiesenthal, setzten sich daraufhin fĂźr ein weiteres Mahnmal ein, das als Mahnmal fĂźr die Ăśsterreichischen jĂźdischen Opfer der Schoah (Rachel Whiteread, 2000) auf dem Judenplatz errichtet wurde.
Späte Jahre
Nach Annahme einer Professur an der Universität fßr angewandte Kunst Wien lebte und arbeitete Alfred Hrdlicka ab 1989 wieder vor allem in Wien, wobei seine Ausstellungs- und Bßhnenbildprojekte, etwa zu Intolleranza 1960 (Stuttgart 1992) oder zum Ring des Nibelungen (Meiningen 2001) weiterhin vor allem in Deutschland stattfanden. Seine erste Frau, Barbara Hrdlicka, geborene Wacker, verstarb 1994. 1999 nahm sich seine Geliebte Flora das Leben und versuchte dabei, auch Hrdlicka zu vergiften. Die Geschehnisse verarbeitete Hrdlicka in einem umfangreichen Zeichnungszyklus Der Fall Flora.cite-ref-der-fall-flora-19-0[19] 1999 heiratete Hrdlicka seine jahrelange Muse, die Kßnstlerin Angelina Siegmeth.
Wegen verschiedener Berufskrankheiten sowie eines Schlaganfalls konnte Hrdlicka in den letzten Jahren nur noch zeichnen. Bandscheibenprobleme hinderten ihn an der weiteren Ausßbung der Steinbildhauerei, und er widmete sich verstärkt der Arbeit an Bßhnenbildern. Alfred Hrdlicka starb im Alter von 81 Jahren am 5. Dezember 2009 in Wien. Er wurde am 19. Dezember 2009 auf dem Wiener Zentralfriedhof im Grab seiner ersten Frau Barbara beigesetzt, welches als ehrenhalber gewidmetes Grab deklariert wurde (Grabstelle: Gruppe 31B, Reihe 13, Nr. 20).cite-ref-20[20]
Politische Haltung
Weltanschaulich blieb Hrdlicka zeitlebens dem Kommunismus verbunden und trat vehement, gelegentlich auch provokant, gegen Faschismus und Antisemitismus auf. So verteidigte er 1994 beispielsweise den Schriftsteller Stefan Heym (der aufgrund seiner jĂźdischen Herkunft vom NS-Regime verfolgt worden war) gegen eine Anfeindung durch den DDR-Dissidenten Wolf Biermann. Hrdlicka bezeichnete Biermann (der einen jĂźdischen Vater hatte, selbst aber kein NS-Verfolgter gewesen war) in einem Offenen Brief als âangepaĂten Trottelâ und wĂźnschte ihm die von Heym erlittenen âNĂźrnberger Rassengesetze an den Halsâ.cite-ref-spiegel-13693662-21-0[21]
Sich selbst bezeichnete Hrdlicka gerne als âUraltstalinistenâ und trotz seines antifaschistischen Engagements auch als âGroĂdeutschenâ, was wiederholt zu kontroversen Diskussionen fĂźhrte.cite-ref-22[22] Als bis dato aktives Parteimitglied der Kommunistischen Partei Ăsterreichs (KPĂ) trat er aber schon 1956 aus, nachdem die sowjetische Armee den Ungarischen Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen hatte.cite-ref-pressenachruf-18-1[18] Hrdlicka blieb andererseits in späteren Jahren im kulturpolitischen Umfeld der KPĂ aktiv. Von 1994 bis zu seinem Tod war er Mitglied der Alfred Klahr Gesellschaft.cite-ref-23[23] Zeitweise war er auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur FĂśrderung der Beziehungen zur Koreanischen Demokratischen Volksrepublik. In den Jahren des Erstarkens der Freiheitlichen Partei Ăsterreichs (FPĂ) unter JĂśrg Haider trat Hrdlicka wiederum bei der Nationalratswahl in Ăsterreich 1999 als parteiloser Spitzenkandidat der KPĂ in Kärnten an.
Hrdlickas Angaben zufolge war die GrĂźndung der deutschen Partei Die Linke am 16. Juni 2007 auch seiner Vermittlung zu verdanken. Im Jahr 2000 brachte er die Politiker Gregor Gysi und Oskar Lafontaine zu einem Abendessen in SaarbrĂźcken zusammen.cite-ref-berlinonline-24-0[24]cite-ref-25[25] Hrdlicka galt als Freund Lafontaines, der ihn an seinem 80. Geburtstag mit einer Rede wĂźrdigte.cite-ref-26[26]
Eine der medial aufsehenerregendsten politischen Protestaktionen Hrdlickas war jene im Vorfeld der Ăśsterreichischen Bundespräsidentenwahl im Jahr 1986, die von Kontroversen um die NS-Vergangenheit des Kandidaten Kurt Waldheim der Ăsterreichischen Volkspartei (Waldheim-Affäre) gekennzeichnet war. Auf Anregung Kuno KnĂśbls schuf Hrdlicka â gemeinsam mit Peter Turrini und Manfred Deix â daraufhin als Zeichen des Protests ein meterhohes hĂślzernes Pferd, womit bewusst ein Bezug zum Trojanischen Pferd hergestellt werden sollte.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] Zugleich griff er mit der Skulptur einen Ausspruch des damaligen Bundeskanzlers Fred Sinowatz (SPĂ) auf, der Waldheims Rechtfertigungsversuche mit der Bemerkung quittiert hatte: âNehmen wir also zur Kenntnis, dass nicht Waldheim bei der SA war, sondern nur sein Pferd.â
Obwohl Ăźberzeugter Atheist,cite-ref-pressenachruf-18-2[18] schuf Hrdlicka immer wieder Arbeiten mit religiĂśsem Bezug und im Rahmen sakraler Bauwerke. 2009 entstand, als eines seiner letzten Werke, ein Bronzerelief zu Ehren der 1943 wegen âFeindbegĂźnstigung und Vorbereitung zum Hochverratâ hingerichteten und 1998 seliggesprochenen Ordensfrau Schwester Maria Restituta, das in der Barbarakapelle im Wiener Stephansdom zu sehen ist.
Noch in seinen letzten Lebensmonaten im Jahr 2009 intervenierte Hrdlicka per Leserbrief gegen die Streichung der Kulturamtsleiterstelle in der Stadt Wittlich (Rheinland-Pfalz), da er die Streichung des Arbeitsplatzes auf das BemĂźhen des damaligen Stelleninhabers, Justinus Maria Calleen, um âAufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit und lebendige Erinnerungsarbeitâ zurĂźckfĂźhrte. Hrdlicka sah sich aufgrund des Vorgehens der Stadtregierung Wittlich in seiner Sicht bestätigt, wonach â50 Prozent der Deutschen und Ăsterreicher noch immer Faschisten und Antisemitenâ seien. Die zuständigen Politiker bezeichnete er als âBlockwarte der Kunst.â Der scheidende BĂźrgermeister der Stadt, Ralf BuĂmer, zeigte Hrdlicka daraufhin wegen âVolksverhetzung, Verleumdung und Beleidigungâ an. Zum Zeitpunkt des Ermittlungsbeginns der Trierer Staatsanwaltschaft war Hrdlicka aus gesundheitlichen GrĂźnden nicht mehr vernehmungsfähig.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]
Ehrungen und Orden nahm Hrdlicka prinzipiell keine an.cite-ref-berlinonline-24-1[24] 1976 hatte er jedoch in Stuttgart die Max-LĂźtze-Medaillecite-ref-32[32] und 1993 den Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau erhalten.cite-ref-33[33]
Werk
Hrdlicka reflektierte und arbeitete in seinen Werken politisch sehr bewusst. Zeitlebens rßttelte er mit seinen Ausdrucksmitteln an den Machtverhältnissen dieser Welt. Die Unterdrßckung kleiner Leute, das kßnstlerische Nachzeichnen ihrer bedrßckenden Lebensverhältnisse, Macht und Ohnmacht in der Geschichte und in der Jetztzeit waren Themen seiner kßnstlerischen Arbeiten, in denen er nicht der in der Kunstwelt des 20. Jahrhunderts allgemein verbreiteten Tendenz zur abstrakten Kunst folgte, sondern beständig seinen eigenen figurativ-expressiven Stil weiterentwickelte, der in seiner kßnstlerischen Grundhaltung zeitlebens einem Realismus verpflichtet blieb.
Hrdlicka dehnte seine Themenbereiche weiter aus. Krieg, Gewalt und Faschismus sind die dunklen Seiten menschlichen Handelns, gegen die er bewusst mit seinen Mitteln der Kunst politisch agitieren wollte. Der KĂźnstler wurde zum Ăźberzeugten Marxisten, der er auch bei allen Widerständen, die ihm entgegengebracht wurden, blieb. Er versteht sich und seine Kunst als Vertretung fĂźr die UnterdrĂźckten sowie politisch und gesellschaftlich Verfolgten. Aus diesem Gedanken heraus, darf es â seiner Ansicht nach â keine Kunst ohne Aussage und Stellungsbezug geben.cite-ref-34[34] Statt wie Karl Marx es forderte, âalle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen istâ,cite-ref-35[35] macht es sich Hrdlicka zur Aufgabe, eben all diese Verhältnisse durch seine Kunst aufzuzeigen und somit anzuprangern.
Nach Oskar Lafontaine lebte er âeinen schonungslosen Humanismus, der auch Mord und Terror und sexuelle Brutalität mit expressiven Stilmitteln und bisweilen schockierender Deutlichkeit vor Augen fĂźhrtâ.cite-ref-36[36] In seiner kĂźnstlerischen Stilistik hielt Hrdlicka an der FigĂźrlichkeit fest. Er arbeitete in seinen Skulpturen, Gemälden und Grafiken figurativ-expressiv und verzichtete bewusst auf jegliche Art ungegenständlicher Bildsprache.
Die Devise seines Schaffens fasste er in dem Satz âAlle Macht in der Kunst geht vom Fleische ausâ zusammen.cite-ref-pressenachruf-18-3[18]cite-ref-37[37] In seiner Selbstinterpretation âFleisch = Kunstâ von 1973 schematisierte er diese Idee.cite-ref-38[38] Er zeichnete ein Dreieck, wobei an oberster Stelle âFleisch = Kunstâ steht. Dieses Fleisch teilte er in zwei Kategorien ein: Natur, verkĂśrpert im âgeilen Fleischâ und Ideologie, verkĂśrpert im âgeschundenen Fleischâ. Hrdlickas Kunst besteht also aus diesen Komponenten: Geiles Fleisch, bzw. Geschundenes Fleisch, oder einer Verbindung aus beidem. Somit ist nach Hrdlickas Auffassung das Bilden oder Darstellen von Fleisch, also von dem Menschen und seiner Leiblichkeit, ob in erregtem oder verletztem Zustand, eine essenzielle Notwendigkeit in der Kunst.
Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde (Auswahl)
⢠1963 bis 1964, verändert 1965 Marsyas II, rÜtlicher Untersberger Marmor, Staatsgalerie Stuttgartcite-ref-39[39]
⢠1965 Haarmann-Zyklus
⢠1967 Roll over Mondrian, Radierungen
⢠1970/1971 Radierzyklus âThe Rake's Progressâ nach William Hogarths âA Rake's Progressâ (1735)
⢠1971 HÜlderlin-Zyklus
⢠1972 Erste Zeichnungen zur FranzÜsischen Revolution
⢠1971/1973 Der groĂe Geist im Grugapark in Essen
⢠1976/1977 Zwei monumentale Fresken (jeweils 5 Ă 11 Meter), auf den nassen Putz eigens gemauerter Ziegelwände gemalt, zu den Themen âDas Fernsehenâ sowie âEisenbeton-Laokoonâ in der Eingangshalle zu den Stiegen 1 und 2 im Block A des Wohnparks Alt-Erlaacite-ref-41[41]
⢠1977 Bonhoeffer-Bßste in Marl
⢠1981 Die starke Linke in Wuppertal
⢠1983 Der Schreibtischtäter. Modell fßr ein antifaschistisches Mahnmal in Berlin vor dem ehemaligen Gestapo-Quartier; Heeresgeschichtliches Museum, Wiencite-ref-42[42]
⢠1984 Zyklus Die Wiedertäufer
⢠1985 Porträtbßste Richard Wagner, Bronze, 23 à 18 à 12 cmcite-ref-43[43]
⢠1985/1986 Gegendenkmal am Dammtorbahnhof in Hamburg
⢠1986 Waldheim-Pferd bzw. Denkmal gegen Gedächtnisschwund. Die der SpaĂguerilla zugehĂśrige Aktionsform wurde später bei Demonstrationen gegen neofaschistische Tendenzen fortgefĂźhrtcite-ref-44[44] und als Beispiel fĂźr eine âSpielform des anarchischen Fluxusâcite-ref-45[45] von publikumswirksamem, âtreffsicherem aktuellem Witzâ gedeutet.cite-ref-46[46] Wurde schlieĂlich zum Quasi-Maskottchen des Republikanischen Clubs â Neues Ăsterreich, kennzeichnet als kleiner Grafik-Kopf auch dessen Publikationen (Flugblätter, Programmfolder), das zerlegbare Original lagert in seinen Vereinsräumen.
⢠1988 Marsyas, Mahnmal und Gedenkstein Den Opfern und Kämpfern gegen faschistische Gewaltherrschaft Rassismus und Krieg in Wien, HÜchstädtplatz
⢠1988â1991 Mahnmal gegen Krieg und Faschismus auf dem Albertinaplatz in Wien, Skulptur
⢠Seit 2002 steht eine Bonhoeffer-BĂźste als Leihgabe der Evangelischen Kirche in der Staatsbibliothek Berlin, Potsdamer StraĂe
⢠2006 Bronzebßste von Robert Schumann vor dem Schumannhaus in Bonn-Endenich
⢠2009 Maria-Restituta-Skulptur, Bronzerelief zu Ehren der von den Nationalsozialisten ermordeten, 1998 seliggesprochenen Ordensfrau Schwester Restituta Kafka, Stephansdom, Wien
Ausstellungen (Auswahl)
⢠1960: Wiener-Kunsthalle, Zedlitzgasse (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)
⢠1962: Kßnstlerhaus, FranzÜsischer Saal, Wien (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)
⢠1963: Ausstellungspavillon im Zwerglgarten, Salzburg
⢠1964: 32. Biennale (Venedig), gemeinsam mit Herbert Boeckl
⢠1965: Skulpturen, Lithographien, Radierungen, Entwßrfe, Wßrttembergischer Kunstverein Stuttgart, Kunstgebäude am Schlossplatz, 9. Oktober bis 21. November 1965cite-ref-47[47]
⢠1971: Zeichnen heute, Wiener Secessioncite-ref-48[48]
⢠1971: Graphik, Zeichnungen, Bilder und Plastik, Städtische Sammlungen (Braith-Mali-Museum), Biberach an der RiĂcite-ref-49[49]
⢠1972: Skulpturen und Werkskizzen, Ulmer Museumcite-ref-50[50]
⢠1972: Art 3 â72, Probedrucke der Radierungen zu Elias Canettis Buch Masse und Macht, Galerie Valentien, Stuttgartcite-ref-51[51]
⢠1973: Präsentation des Radierzyklus' Wiener Blut durch Buchhändler Kommerzialrat Wilhelm Herzog, âGalerie Pferdestallâ, Haus Getreidemarkt 17, Wiencite-ref-52[52]
⢠1975: Neue Nationalgalerie Berlin: Ausstellung des 53 Radierungen umfassenden Zyklus Wie ein Totentanz (Premiere 1974 Galerie Valentien, Stuttgart)cite-ref-54[54]
⢠1976: St. Louis, Mo.: art in stuttgart 1976 (Ausstellungsbeteiligung)
⢠1976: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Skulpturen, Handzeichnungen und Druckgraphik
⢠1976: Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie, Frankfurt am Main, Skulpturen, Zeichnungen und Lithographiencite-ref-55[55]
⢠1977: Evangelisches Gemeindezentrum PlÜtzensee, Berlin, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphik, anlässlich des 17. Deutschen Evangelischen Kirchentagscite-ref-57[57]
⢠1980: Figßrliche Plastik 1980 Leonberg, Ausstellung vor dem Neuen Rathaus, 22. Mai bis 15. Oktober 1980, in Zusammenarbeit mit dem Kßnstlerbund Baden-Wßrttemberg
⢠1984: Plastik der 60er und 70er Jahre im Sßdwesten, Galerie der Stadt Esslingen am Neckar, Villa Merkel
⢠1987: Galerie im Taxispalais, Innsbruck: Ăsterreichische KĂźnstler der Gegenwart: Arbeiten auf Papier; Sammlung Kermer, Stuttgartcite-ref-58[58]
⢠1988: Kunstverein Ingolstadt
⢠1993: Museum Wßrth, Kßnzelsaucite-ref-59[59]
⢠1994: Zeichnung â Malerei â Skulptur. Aus Beständen der Galerie Hilger und Privatbesitz. (Museum St. Ingbert)
⢠2000: âDer Hundâ aus dem Zyklus âRoll over Mondrianâ. 1Blick. Kunst im Vorhaus. Dezember 2000. Hallein, Ăsterreich
⢠2003: Ein Querschnitt seines Schaffens. Greith-Haus, St. Ulrich im Greith
⢠2005: Städtische Galerie Neunkirchen: Stuttgarter Begegnungen: die Schenkung Wolfgang Kermercite-ref-60[60]
⢠2008: Werkschau in der Kunsthalle Wßrth (Schwäbisch Hall)cite-ref-61[61]
⢠2008: Dommuseum Wien: Religion, Fleisch und Macht â das ReligiĂśse im Werk von Alfred Hrdlicka
⢠2008: Bildungsverein der KPà Steiermark: Alfred Hrdlicka: Skulptur, Mischtechnik, Zeichnung, Grafik aus der Sammlung Arsenschek
⢠2008: Kßnstlerhaus Wien: Hrdlicka. Der Titan und die Bßhne des Lebens
⢠2010: Belvedere (Wien): Alfred Hrdlicka. Schonungslos!
⢠2013: Figur als Widerstand, Open-Air-Schau am Jungfernstieg, Hamburg (zusammen mit Bernd StÜcker und Werner StÜtzer)
⢠2013: Stuttgart, Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle-Haus: Hrdlicka-Andenken (Alfred Hrdlicka und Schßler: Reinhard Bombsch, Robert Honegger, Susanne Knorr, Thomas Kosma, Hans Daniel Sailer, Joachim Sauter, Eva Schärer, Hans Schickinger, Jan Schneider, Ben Siegel, Bernd StÜcker, Andreas Theurer)
⢠2018: Galerie Bose, Wittlich
⢠2019: Auf den Barrikaden, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
BĂźhnenbilder (Auswahl)
⢠Faust I und II, Bonner Schauspielhaus (1982)
⢠Luigi Nono: Intolleranza, Stuttgart (1992)
⢠KÜnig Lear, Schauspielhaus KÜln (1994)
⢠Ring des Nibelungen, Meiningen (2001)
⢠Der KÜnig Kandaules, Kleines Festspielhaus, Salzburger Festspiele (2002)
Bibliografie (Auswahl)
Schriften, Bilder, Skulpturen
⢠Alfred Hrdlicka â Die Ăsthetik des Grauens â Der Wiedertäufer-Zyklus. Mit Beiträgen von JĂźrg Meyer zur Capellen, Daniela Winkelhaus-Elsing und Christine Pielken: Rhema-Verlag, MĂźnster 2003, ISBN 3-930454-43-2.
⢠Alfred Hrdlicka â Drei Zyklen: Winckelmann, Haarmann, Roll over Mondrian. Essay und Bildtexte von Johann Muschik. Verlag fĂźr Jugend & Volk, Wien/MĂźnchen 1968. 87 S. mit 32 ganzs. Abb.
⢠Pablo Neruda: Estravagario. Mit Radierungen von Alfred Hrdlicka. Hoffmann & Campe, Hamburg 1971. 105 S.
⢠Alfred Hrdlicka â Skulptur und Zeichnungen. Einleitung von Alfred Hrdlicka. Mit einem Werkkatalog von Manfred Chobot. Jugend & Volk, Wien/MĂźnchen 1973. 164 S.
⢠Alfred Hrdlicka â Radierungen. Band 1: Die frĂźhen Radierungen. Band 2: Politische Radierungen und Zyklus âWie ein Totentanzâ. Band 3: Radierungen zur Psychopathologie. Ullstein, Frankfurt 1975. Zahlr. Abb.
⢠Hrdlicka, Alfred (Illustrationen) und Manfred Chobot (Text): Die Briefe der Hausmeisterin Leopoldine Kolecek. Edition Hilger, Wien 1978. 58 S.
⢠Alfred Hrdlicka â Faust. BĂźhnenbilder. Hrsg.: Ernst Hilger. Mit Fotos von Bettina Secker, einem Text von Paul Kruntorad und Gedichten von Zoltan Ver. [Texte zu den Bildern: Alfred Hrdlicka]. Edition Hilger, Wien 1983. 104 S.
⢠Alfred Hrdlicka: Schach. Zeichnungen 1. Claassen, Dßsseldorf 1983. 101 S., 106 teils farb. Abb. und einer eingebundenen Original-Radierung von Alfred Hrdlicka.
⢠Alfred Hrdlicka: Die Ăsthetik des automatischen Faschismus. In: Literatur Konkret, Heft 8, 1983/84, S. 6â9 (im Inhaltsverzeichnis Titel irrtĂźmlich: Die Ăsthetik des automatischen Widerstands)
⢠Alfred Hrdlicka: Schaustellungen. Bekenntnisse in Wort und Bild. Hrsg.: Walter Schurian. dtv, Mßnchen 1984. 277 S., s/w-Abb. ISBN 3-423-02891-2
⢠Bettina Secker: Alfred Hrdlicka â Neolithikum. Kindler, MĂźnchen 1984. 157 S., zahlr. Abb.
⢠Die da reden gegen Vernichtung: Psychologie, bildende Kunst und Dichtung gegen den Krieg. Hrsg.: Erich Fried, Alfred Hrdlicka, Erwin Ringel, Alexander Klauser u. a. Europaverlag, Wien 1986. 199 S., zahlr. teils farb. Abb.
⢠Alfred Hrdlicka: Das Gesamtwerk (Schriften). Hrsg.: M. Lewin. Europa-Verlag, Wien 1987. 287 S.
⢠Alfred Hrdlicka: Von Robespierre zu Hitler. Die Pervertierung der Revolution seit 1789. Rasch & RÜhring, Hamburg 1988. 223 S., zahlr. teils farb. Abb.
⢠Alfred Hrdlicka â das Frauenbild. Red.: Ernst Hilger. Hilger, Wien 1988. 131 S. ISBN 3-203-51036-7
⢠Alfred Hrdlicka â Texte und Bilder zum 60. Geburtstag des Bildhauers. Hrsg.: Ulrike Jenni und Theodor Scheufele. Moos & Partner, Gräfelfing 1988. 244 S.
⢠Georg Bßchner: Lenz. Mit Bildern von Alfred Hrdlicka und einem Essay von Theodor Scheufele. Galerie Hilger, Frankfurt am Main/Wien 1989. 106 S.
⢠Georg Bßchner: Woyzeck. Nach den Handschriften neu hergest. von Henri Postmann. Mit Bildern von Alfred Hrdlicka und Beitr. von Hans Mayer, Henri Poschmann und Theodor Scheufele. Bßchergilde Gutenberg, Frankfurt/M., Wien 1991. 243 S., m. farb. Abb. ISBN 3-7632-3806-9
⢠Alfred Hrdlicka â Zeichnungen. Essays von Theodor Scheufele, K. Winnekes, H. Froning. Hrsg.: Galerie Nawrocki, KĂśln. KĂźlby, LĂśrrach 1992.
⢠Alfred Hrdlicka â Arbeiten 1942â1992. Hrsg.: Theodor Scheufele. Hilger, Wien 1993.
⢠Alfred Hrdlicka â Zeichnungen. Mit Beitr. von Alfred Hrdlicka, Christian Lenz, F. Thomas Meisl, Theodor Scheufele, Walter Schurian. Hrsg.: Barbara Hrdlicka. Harenberg Edition, Dortmund 1994. 304 S., zahlr. Farbabb. ISBN 3-611-00423-5 (zugleich Katalog zur Ausstellung âZeichnung â Malerei â Skulpturâ im Museum St. Ingbert, 2. Oktober â 4. Dezember 1994)
⢠Hrdlicka, Alfred: Kleine Weltgeschichte. Harenberg, Dortmund 1996. 182 S., ISBN 3-88379-708-1
⢠Klaus Klemp und Peter Weiermair (Hrsg.): Alfred Hrdlicka â Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphik 1945â1997. Stemmle, ZĂźrich, 1997. 191 S., zahlr. Abb. ISBN 978-3-908162-74-2.
⢠Alfred Hrdlicka â sculptures, drawings, prints 1945â1997. Stemmle, ZĂźrich 1997. ISBN 3-908162-75-0
⢠Alfred Hrdlicka, Bildhauer ⢠Maler ⢠Zeichner. Hrsg.: Sylvia Weber. Swiridoff, Kßnzelsau 2008. ISBN 978-3-89929-130-8
Sekundärliteratur
⢠Alfred Hrdlicka. Texte von Johann Muschik u. a. von Heinz Moos, Mßnchen 1969. 178 S., zahlr. Abb.
⢠Karl Diemer: Figur. Wiener Naturalisten (Georg Eisler, Alfred Hrdlicka, Fritz Martinz, Rudolf SchÜnwald, Rudolf Schwaiger), Wien 1969, 88 S., zahlr. Abb.
⢠Alfred Hrdlicka: Skulptur und groĂe Zeichnungen. Fotografien von Fritz Miho Salus (Hrsg.); mit einem Werkkatalog von Manfred Chobot. Wien [u. a.]: Jugend und Volk Verlag, 1973cite-ref-62[62]
⢠Alfred Hrdlicka â Graphik. Unter Mitarbeit und mit Beiträgen von Elias Canetti, Manfred Chobot, Karl Diemer, Ernst Fischer, Wieland Schmied, W. Stubbe, Kurt Weidemann. Propyläen-Verlag, Frankfurt am Main 1973. XXVIII, 214 / S. m. zahlr. teils. farb. Abb.
⢠Wolfgang Kermer: Ansprache zur ErĂśffnung der Ausstellung âStudierende der Klasse Hrdlickaâ am 7. Mai 1976 an der Staatlichen Akademie der bildenden KĂźnste Stuttgart. In: Akademie-Mitteilungen 7 / Staatliche Akademie der bildenden KĂźnste Stuttgart/FĂźr die Zeit vom 1. April 1975â31. Mai 1976. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden KĂźnste Stuttgart, August 1976, S. 86â90, 1 Abb. [mit der Wiedergabe der Presseresonanz auf die Stuttgarter DebĂźtausstellung der Klasse Hrdlicka]
⢠Kunst im Stadtbild: Stuttgart 1977. Mai bis Oktober 1977. Mit Beiträgen von Manfred Rommel und Ulrich Gertz. Hrsg.: Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Stuttgart, o. J. (1977), o. P. [34â35, mit Abb.], mit Lageplan im Anhang [urspr. Aufstellung der Skulpturen Marsyas I (1959/1962, Bronze nach Stein), Sonny Liston (1963/1965, Bronze nach Stein), Sterbender (1955â1959, Bronze nach Stein) vor dem Aufgang zum Kleinen Schlossplatz]
⢠Norbert Stratmann: âIch habe keine Visionen, ich lese Zeitung.â Ăber den Ăśsterreichischen Bildhauer Alfred Hrdlicka. In: Bildende Kunst, Berlin, 6/1978, S. 277â279
⢠Die starke Linke des Alfred Hrdlicka. Der Streit um das Wuppertaler Engels-Denkmal. Edition Hungerland, Wuppertal 1981. 140 S., mit zahlr. s/w Abb.
⢠Kunstverein Darmstadt: Deutsche Radierer der Gegenwart. Darmstadt 1982, S. 90f. ISBN 3-7610-8121-9
⢠Mennekes, Friedhelm: Kein schlechtes Opium. Das ReligiÜse im Werk von Alfred Hrdlicka. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1987. 246 S., 247 teils farb. Abb. ISBN 3-460-32551-8
⢠Alfred Hrdlicka â die groĂe franzĂśsische Revolution. Essay: Peter Gorsen. Beitr.: Alain Mousseigne und Walter Schurian. Hrsg.: Galerie Hilger. Wien: Albertina, 1989. XXIV, 87 S. m. farb. u. s/w-Abb.
⢠Alfred Hrdlicka â Mahnmal gegen Krieg und Faschismus in Wien. Hrsg. von Ulrike Jenni. In zwei Bänden. Band 1. Band 2: Theodor Scheufele: Das Mahnmal am Wiener Albertinaplatz und die Presse. Eine Dokumentation (1978â1992) Akad. Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1993. 224 und 318 S., ISBN 3-201-01572-5
⢠Alfred Hrdlicka und der Fall Flora. Reportage einer mÜrderischen HÜrigkeit. Erzählt von Susanne Ayoub. Molden Verlag, Wien 2000. 134 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
⢠Stuttgarter Begegnungen: die Schenkung Wolfgang Kermer; Städtische Galerie Neunkirchen, 18. Maiâ24. Juni 2005 / [Hrsg.: Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH; Nicole Nix-Hauck. Katalog: Wolfgang Kermer]cite-ref-63[63]
⢠Dietrich Schubert: Alfred Hrdlicka: Beiträge zu seinem Werk. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007. ISBN 978-3-88462-256-8
⢠Christian Walda: Der gekreuzigte Mensch im Werk von Alfred Hrdlicka. BÜhlau Verlag, Wien 2007. ISBN 978-3-205-77708-3
⢠Wolfgang Kermer: Wiener Blut am Weissenhof: die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas. Mit zwei Texten von Alfred Hrdlicka. Stuttgart: Privatdruck, 2008cite-ref-64[64]
⢠Peter Bogner, Alfred Hrdlicka. Der Titan und die Bßhne des Lebens, Wien 2008, ISBN 978-3-901749-74-2
⢠Trautl Brandstaller, Barbara Sternthal (Hrsg.): Alfred Hrdlicka â Eine Hommage. Residenz Verlag, St. PĂślten 2008, ISBN 978-3-7017-3087-2
⢠Hans-Dieter Schßtt: Alfred Hrdlicka: Stein Zeit Mensch. Das Neue Berlin 2008, ISBN 978-3-360-01951-6
⢠Peter Anderberg: Alfred Hrdlicka als Schachspieler. In: Kaissiber 36, JanuarâMärz 2010. S. 44â47.
⢠Alfred Weidinger: Alfred Hrdlicka â Parallelwelten. Biografische Notizen 1928â1964. In: Alfred Hrdlicka â Schonungslos! Wien 2010, S. 13â56.
⢠Hannes Fernow: Zyklisches Erinnern: Alfred Hrdlickas Radierzyklus âWie ein Totentanzâ â Die Ereignisse des 20. Juli 1944. Wien 2012
Ausstellungskataloge
⢠Alfred Hrdlicka. Mit Beiträgen von Wieland Schmied, K. Diemer und A. Hrdlicka. [Ausstellungskatalog]. Kestnergesellschaft, Hannover 1974. 109 S., 96 Abb.
⢠Bernhard Buderath: Alfred Hrdlicka â Anatomien des Leids. Skulpturen, Plastiken, Gemälde, Graphik und BĂźhnenbilder. [Ausstellungskatalog Jahrhunderthalle, Hoechst]. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. 187 S., zahlr. Abb. ISBN 3-608-76192-6
⢠Alfred Hrdlicka â Plastik, Zeichnungen, Graphik. [Ausstellungskatalog]. Verlag der Akademie der KĂźnste, Berlin 1985. 133 S., zahlr. Abb.
⢠Alfred Hrdlicka â Arbeiten 1954â1993. [Ausstellungskatalog Museum WĂźrth]. Thorbecke, Sigmaringen 1993.
⢠Alfred Hrdlicka â Schonungslos! [Ausstellungsbuch Schloss Belvedere]. Wien 2010.
Filme und Radiosendungen Ăźber Hrdlicka
⢠Ein Leben zwischen Kunst und Leidenschaft. Bekenntnisse des Alfred Hrdlicka. Dokumentation, 50 Min., ein Film von Sylwia Rotter, Produktion: ORF, Erstsendung: 9. November 2000
⢠Alfred Hrdlicka â Kunsthalle WĂźrth, Schwäbisch Hall. Ausstellungsvideo, 2008 (online abrufbar; siehe unter Weblinks)
⢠Ich bin ein Fleischhauer â Alfred Hrdlicka im Portrait. Film von Ines Mitterer und Claudia Teissig, Produktion: ORF, 2009
⢠Alfred Hrdlicka. Sequenzen. Der Meister erzählt ßber sein Leben und seine Kunst, 174 Min., Doppel-DVD, ein Film von Andrea BÜnig, 2012
⢠Prolet ist kein Schimpfwort. HĂśrbild von Susanne Ayoub. Produktion ORF â Radio Ă1. Erstsendung 2003
Weblinks
Commons
: Alfred Hrdlicka
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Website
⢠Literatur von und ßber Alfred Hrdlicka im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Alfred Hrdlicka in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Niklas Maak: Alfred Hrdlicka zum Achtzigsten: Das politische Beben im uralten Stein (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive). In: FAZ vom 27. Februar 2008
⢠Online-Ausstellungsvideo Alfred Hrdlicka â Kunsthalle WĂźrth, Schwäbisch Hall
⢠Eintrag auf AEIOU
⢠Grab am Wiener Zentralfriedhof
⢠Archivaufnahmen mit Alfred Hrdlicka im Onlinearchiv der Ăsterreichischen Mediathek
Interviews:
⢠âReligiĂśse Kunst und KZ-Kunstâ, Die Presse, 27. Februar 2003
⢠âIch, der Uralt-Stalinistâ, Die Zeit, 21. Februar 2008, Nr. 9
⢠âIch bin ein Klassikerâ, Berliner Zeitung, 23. Februar 2008
Einzelnachweise
cite-note-ts2008-11. â Tagesspiegel: Der Polterer â Zum 80. Geburtstag des Bildhauers Alfred Hrdlicka, 27. Februar 2008
cite-note-standardnachruf-33. â Der Standard: Alfred Hrdlicka gestorben, 6. Dezember 2009
cite-note-44. â Die Berufung erfolgte ab 1. Oktober 1971 zunächst als âKĂźnstlerischer Lehrer fĂźr das Lehrgebiet figuratives Gestaltenâ, vgl. Akademie-Mitteilungen 1: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Oktober 1971 bis 31. März 1972. Hrsg. von Wolfgang Kermer. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, April 1972, S. 4
cite-note-kermer-55. â Wolfgang Kermer: Wiener Blut am Weissenhof: die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas. Mit zwei Texten von Alfred Hrdlicka. Stuttgart: Privatdruck, 2008
cite-note-66. â Ausstellung von Studierenden. In: Akademie-Mitteilungen 7: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. April 1975 bis 31. Mai 1976. Hrsg. von Wolfgang Kermer. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, August 1976, S. 86â90 (mit der Wiedergabe von Ausstellungsrezensionen).
cite-note-77. â Von Herbert A. BĂśhm stammt unter anderem ein plastisches Bildnis Alfred Hrdlickas, siehe die Website des KĂźnstlers.
cite-note-88. â Studierende Hrdlicka(s) stellen aus. Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, Am WeiĂenhof, Ausstellungshalle Neubau, 7. bis 31. Mai 1976 (Leporello mit kurzen biographischen Daten sowie Abb. von Werkproben sämtlicher Aussteller).
cite-note-99. â Akademie-Mitteilungen 8: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 129â130 (mit Pressestimmen).
cite-note-1010. â âNeolithikumâ: Zeitung der Bildhauerklasse Alfred Hrdlicka: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart Am WeiĂenhof 1. Hrsg.: Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, Dr. Cantzâsche Druckerei, 1979. Die 16 unpaginierte Seiten umfassende âZeitungâ mit zahlreichen Abbildungen von Werkbeispielen, mit den Kurzviten und diversen Statements der Teilnehmer erschien in einer Auflage von 1000 Exemplaren als Beitrag zum IX. Kongress der IAA/AIAP Kunst und Ăffentlichkeit in Stuttgart.
cite-note-1111. â Andreas Kaps: Hoffnungen in Stein: Stuttgarter Bildhauerstudenten in der Hochschule der KĂźnste. In: Der Tagesspiegel, 22. Oktober 1981
cite-note-1212. â GrĂźnde fĂźr die Niederlegung des Lehramts und fĂźr den Weggang von Stuttgart â nicht zuletzt fĂźhlte sich Alfred Hrdlicka der Region durch die Herkunft seiner (1994 verstorbenen) ersten Frau, Barbara Hrdlicka, geborene Wacker, einer TĂźbingerin und Alumna der Stuttgarter Akademie, verbunden â sind benannt in: Wolfgang Kermer: Wiener Blut am Weissenhof: die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas. Mit zwei Texten von Alfred Hrdlicka. Stuttgart: Privatdruck, 2008, o. P. [13â14]
cite-note-1313. â Rainer Vogt: Schwere Steine, die in FluĂ geraten: Studenten der Bildhauer-Klasse Hrdlicka im Park der Villa Berg. In: Stuttgarter Nachrichten, 11. September 1984.
cite-note-1414. â Eine ART Premiere: Einblicke in deutsche Akademien. Studenten der Klasse Alfred Hrdlicka, Kunstakademie Stuttgart: Plastik auf dem Karl-ReiĂ-Platz und Zeichnungen im Haus des Kunstvereins (Karl-ReiĂ-Platz). Mannheimer Kunstverein e. V., 13. 10. â 18. 11. 1984 (Einladungskarte, hrsg. vom Kulturamt der Stadt Mannheim).
cite-note-1515. â Christian Walda: Der gekreuzigte Mensch im Werk von Alfred Hrdlicka. Unmittelbar anschauliche Intersubjektivität durch Leiblichkeit in der Kunst. Wien [u. a.] 2007.
cite-note-1616. â SPD-Wuppertal: Engelsgarten â Streit um ein Denkmal in Wuppertal ist historischer Boden des Sozialismus (Memento vom 5. Juli 2007 im Internet Archive)
cite-note-1717. â âUm den Essay Canettis Ăźber den kleinen Kreis der Bezieher der Graphikmappe hinaus bekannt zu machen, ist er nochmals separat gedruckt worden. Zusammen mit einem Aufsatz von Karl Diemer und begleitet von den Abbildungen der Radierungen Hrdlickas ist er in Buchform im Verlag der Galerie Valentien erschienenâ, Akademie-Mitteilungen 4: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. April 1973 bis 31. Oktober 1973. Hrsg. von Wolfgang Kermer. Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, November 1973, S. 21
cite-note-pressenachruf-1818. â Die Presse: GroĂmeister der Skulpturen: Alfred Hrdlicka ist tot (Memento vom 17. Dezember 2009 im Internet Archive), 5. Dezember 2009
cite-note-der-fall-flora-1919. â Alfred Hrdlicka und der Fall Flora. Reportage einer mĂśrderischen HĂśrigkeit. Erzählt von Susanne Ayoub. Molden Verlag, Wien 2000
cite-note-2020. â Der Standard: Alfred Hrdlicka beigesetzt, 19. Dezember 2009
cite-note-spiegel-13693662-2121. â Polemik: Hrdlicka haut auf die RĂźbe. In: Der Spiegel. Nr. 50, 1994 (online).
cite-note-2222. â Ăsterreich: Der schlaue kleine Bruder. In: Der Spiegel. Abgerufen am 25. Mai 2020.
cite-note-2323. â Mitteilungen der Alfred-Klahr-Gesellschaft, 4/2009, S. 28. (PDF; 788 kB)
cite-note-berlinonline-2424. â Ich bin ein Klassiker (Memento vom 22. Juni 2015 im Internet Archive), Berliner Zeitung, 23. Februar 2008.
cite-note-2525. â Lafontaine bestätigte Hrdlickas Darstellung, vgl. Lafontaines Rede am 19. Januar 2008 in der Galerie Berlin (Kopie) (Memento vom 12. November 2013 im Internet Archive)
cite-note-2626. â https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/politik-braucht-die-provokation-radikaler-kunst/
cite-note-2727. â Der Standard: Zur Erinnerung an Alfred Hrdlicka, Fotos von Robert Newald, 7. Dezember 2009
cite-note-2828. â Das Pferd und die Waldheim-Affäre. ORF, 2. März 2016, abgerufen am 24. März 2025.
cite-note-2929. â Trierischer Volksfreund v. 12. Februar 2009
cite-note-3030. â Trierischer Volksfreund: BĂźrgermeister stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung, 27. März 2009
cite-note-3131. â Trierischer Volksfreund: Alfred Hrdlicka gilt als nicht vernehmungsfähig, 25. Mai 2009
cite-note-3232. â Peter Beye: Laudatio fĂźr Alfred Hrdlicka. In: Akademie-Mitteilungen 8: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 33â34
cite-note-3333. â Stadt Zwickau: Preisträgerliste. In: www.zwickau.de. 8. Oktober 2009, archiviert vom Original am 14. Januar 2011; abgerufen am 23. August 2018.
cite-note-3434. â Michael Lewin: Alfred Hrdlicka. Das Gesamtwerk. Wien 1987.
cite-note-3535. â Pies, Leschke: Karl Marx' kommunistischer Individualismus. TĂźbingen 2005.
cite-note-3636. â Alfred Hrdlicka â Zeichnungen. Vorwort von Oskar Lafontaine. Mit Beiträgen von Alfred Hrdlicka, Christian Lenz, F. Thomas Meisl, Theodor Scheufele, Walter Schurian. Hrsg.: Barbara Hrdlicka. Harenberg Edition, Dortmund 1994. 304 S., zahlr. Farbabb. ISBN 3-611-00423-5
cite-note-3838. â [1]
cite-note-3939. â Erworben 1975, bereits seit Jahrzehnten ins Magazin verbannt
cite-note-4040. â Der âPlĂśtzenseer Totentanzâ von Alfred Hrdlicka im Ev. Gemeindezentrum PlĂśtzensee in Berlin-Charlottenburg (Memento vom 5. Dezember 2008 im Internet Archive)
cite-note-4141. â Ergänzt gemäĂ: Akademie-Mitteilungen 8: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 108
cite-note-4242. â Ilse KrumpĂśck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 78 f.
cite-note-4343. â Newsletter Kunsthandel Dr. Karger vom 29. Juni 2020
cite-note-4444. â Der Standard.at, 18. Juni 2009: Lichte Momente gegen dunkle Mächte
cite-note-4545. â Niklas Maak: Alfred Hrdlicka zum Achtzigsten: Das politische Beben im uralten Stein. (FAZ, 27. Februar 2008). Abgerufen am 26. September 2023.
cite-note-4646. â Volker Plagemann, Babette Peters: Kunst im Ăśffentlichen Raum: AnstĂśsse der 80er Jahre. Verlag DuMont, Hamburg 1989, ISBN 3-7701-2482-0, S. 176
cite-note-4747. â Leporello, Ausstellungskatalog, Fotos: Helmut Baar, Wien. Privatbesitz
cite-note-4848. â âAlfred Hrdlicka war mit dem Projekt und der Realisierung einer didaktischen Ausstellung zum Thema âZeichnen heuteâ betraut, welche die Wiener Sezession vom 26. Mai bis 4. Juli 1971 anläĂlich der Wiener Festwochen zeigte. AnschlieĂend ging die Ausstellung durch verschiedene Städte der Bundesrepublik. Ein umfangreicher Katalog ist dazu erschienen.â In: Akademie-Mitteilungen 1: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Oktober 1971 bis 31. März 1972. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, April 1972, S. 5
cite-note-4949. â Akademie-Mitteilungen 1: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Oktober 1971 bis 31. März 1972. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, April 1972, S. 5
cite-note-5050. â Akademie-Mitteilungen 2: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. April 1972 bis 30. September 1972. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, Oktober 1972, S. 5
cite-note-5151. â Akademie-Mitteilungen 2: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. April 1972 bis 30. September 1972. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, Oktober 1972, S. 5
cite-note-5252. â Die ErĂśffnung der provozierenden Ausstellung durch Wilhelm Herzog (1914â2002) im November 1973 war als "internationales Ereignis" bezeichnet worden, siehe: Akademie-Mitteilungen 5: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. November 1973 bis 31. März 1974. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, April 1974, S. 29
cite-note-5353. â Akademie-Mitteilungen 5: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. November 1973 bis 31. März 1974. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, April 1974, S. 29
cite-note-5454. â Kulturnachrichten. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 169, 26. Juli 1975, S. 23
cite-note-5555. â Akademie-Mitteilungen 8: Staatliche Akademie der Bildenden kĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 94
cite-note-5656. â Eine Bronzefassung der (Marmor-)Skulptur (1955â1959) zeigt in ihrer Aufstellung vor dem Stuttgarter KĂśnigsbau im Jahre 1977 eine groĂformatige Abbildung in: Akademie-Mitteilungen 8: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 35
cite-note-5757. â Akademie-Mitteilungen 8: fĂźr die Zeit vom 1. Juni 1976 bis 31. Oktober 1977. Hrsg. von Wolfgang Kermer, Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, März 1978, S. 95
cite-note-5858. â Ăsterreichische KĂźnstler der Gegenwart: Arbeiten auf Papier; Sammlung Kermer, Stuttgart. Galerie im Taxispalais, Innsbruck, 19. Mai bis 13. Juni 1987. [Vorwort: Magdalena HĂśrmann; Katalogbearb.: Wolfgang Kermer] Innsbruck: Galerie im Taxispalais, 1987, S. 17â19, m. Abb.
cite-note-5959. â Claudia Ihlefeld: Markenbildung mit Kunst und Kultur: 30 Jahre Museum WĂźrth. In: Heilbronner Stimme. 23. Dezember 2021, abgerufen am 13. Dezember 2023.
cite-note-6060. â Stuttgarter Begegnungen: die Schenkung Wolfgang Kermer. Städtische Galerie Neunkirchen, 18. Mai bis 24. Juni 2005. Hrsg.: Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH, Nicole Nix-Hauck. Katalog: Wolfgang Kermer
cite-note-6262. â âEin neuer Band aus dem Verlag Jugend und Volk (Wien-MĂźnchen) präsentiert das gesamte bildhauerische Schaffen und sämtliche groĂen Handzeichnungen Alfred HrdlickasâŚâ, in: Akademie-Mitteilungen 4: Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart: fĂźr die Zeit vom 1. April 1973 bis 31. Oktober 1973. Hrsg. von Wolfgang Kermer. Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden KĂźnste Stuttgart, November 1973, S. 21
cite-note-6363. â Eintrag in der Landesbibliographie Baden-WĂźrttemberg, abgerufen am 14. Januar 2018
cite-note-6464. â Eintrag in der Landesbibliographie Baden-WĂźrttemberg, abgerufen am 14. Januar 2018